Landschaften stehen im Mittelpunkt

Limbach-Oberfrohna. Mitglieder des Kunstvereins „Galerie unten“ zeigen in einer Ausstellung ihre Sichtweise auf die hiesige Natur

Limbach-Oberfrohna (UW). Mit Landschaftszeichnungen, Fotografie und textilen Grafiken beschäftigt sich die 42. Ausstellung des Kunstvereins Galerie unten in den Räumen der Erdgas Südsachsen. Zwölf Künstler des Vereins zeigen ihre Landschaftsansichten.
Mitaussteller Peter Schönhoff sagte, dass es eigentlich keine ursprünglichen Landschaften mehr gibt. Der Mensch hat alles verändert. Aber irgendwo soll es noch unberührte Natur geben. Die Sehnsucht danach ist geblieben , so Schönhoff. Das gehe auch aus den Bildern hervor. Irgendwo in Tasmanien, am Amazonas oder in Sibirien müsse es doch noch unentdecktes Land geben.
Aber da keiner weis ob es so ist, hielten sich die Künstler des Vereins mit ihren Sehnsüchten nach der unberührten Natur an die sächsischen Landschaften. Bei Johannes Borges tauchen riesige Bäume auf während Günter Bernitz unter anderem Urwälder zeigt. Die Künstler sehen die hiesigen Landschaften etwas anders. Die Sichtweise bereitet viel Vergnügen , erklärte Peter Schönhoff.
Mit ihren Werken wollen die Vereinsmitglieder auch für die sächsische Region werben, ganz nach dem Sprichwort Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt