Landtag befasst sich mit Qimonda-Krise

Das Unternehmen will knapp 1000 der 3000 Stellen am Standort Dresden abbauen

Dresden (ddp-lsc). Nach der Verabschiedung des Doppelhaushalts für die kommenden beiden Jahre gestern befasst sich der sächsische Landtag heute unter anderem mit der Krise des Chip-Herstellers Qimonda. Das Thema wurde von der Linke-Fraktion auf die Tagesordnung gebracht. Die Staatsregierung sieht bislang nach offizieller Verlautbarung in erster Linie den Mehrheitseigner Infineon in der Pflicht, dem Qimonda zu 77,5 Prozent gehört. Mitte Oktober hatte Qimonda angekündigt, knapp 1000 der 3000 Stellen am Standort Dresden abzubauen. Infineon-Chef Bauer hatte vor wenigen Tage gesagt, dass der Konzern seiner Tochter gegenwärtig nicht mit eigenen Mitteln unterstützen könne.

(ddp)

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