Landtag stimmt Vertrag zur Hochschulzulassung zu

„Wir können es uns nicht leisten, auch nur einen einzigen Studienplatz unbesetzt zu lassen“, so Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange.

„Es ist nicht länger zu akzeptieren, dass in begehrten Studienfächern Studienplätze frei bleiben. Das Chaos bei der Zulassung zum Studium muss endlich ein Ende haben“, sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange am Mittwoch in Dresden. Der Sächsische Landtag hatte zuvor dem Staatsvertrag zur Errichtung einer gemeinsamen Einrichtung für Hochschulzulassung zugestimmt. Damit stehe der Errichtung dieser Servicestelle nun auch aus sächsischer Sicht nichts mehr im Wege.

Derzeit wird die Ausschreibung für die Entwicklung eines neuen Serviceverfahrens vorbereitet. Das neue Verfahren soll bei der Bewerbung eines Abiturienten an mehreren Hochschulstandorten Mehrfachzulassungen und die damit verbundene Blockade von Mangel-Studienplätzen verhindern. Wissenschaftsministerin Dr. Stange forderte die sächsischen Hochschulen auf, sich künftig an dem neuen Zulassungsservice zu beteiligen. Nur dann könne das neue Verfahren auch wirklich Entlastung für die Bewerber und für die Hochschulen bringen und dem Durcheinander ein Ende bereiten.

„Sachsen steht aufgrund der demographischen Entwicklung in den kommenden Jahren vor einer schwierigen Situation“, so Dr. Stange. „Wir können es uns nicht leisten, auch nur einen einzigen Studienplatz unbesetzt zu lassen.“

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