Laufen für den Elsterstausee

Leipzig ist bekannt für seine Seen. Grade im Sommer laden Cossi, Kulki und Co zum baden ein. In Leipzigs Naturidylle findet sich aber auch ein See, der als solcher fast nicht mehr zu erkennen ist: Der Elsterstausee.

Damit sich das ändert und der Stausee bald wieder nutzbar ist, fand am Sonntag ein Förderlauf statt.

Rund fünf Kilometer ist die Strecke rund um den Elsterstausee lang.
Fünf Kilometer, die die Teilnehmer des Förderlaufes am Sonntag mit Freude hinter sich brachten, um damit ein Zeichen zu setzen.

Doch warum eigentlich?

1933 bis 1935 war der Stausee als Hochwasserschutz und Naturerholungsgebiet
angelegt worden. In den 1970er Jahren verkleinerte man ihn um die Hälfte und nahm ihm damit seinen natürlichen Zufluss.

Seit dem stand der See immer wieder kurz vor dem Aus, seine Zukunft ist ungewiss.

Interview: Yvonne Dietze – Vorstandsmitglied Förderverein Elsterstausee

Mit der Serie Rettungsaktion Elsterstausee will der Förderverein dem See wieder zu seiner ursprünglichen Funktion als Naturerholungsgebiet verhelfen.
Der Förderlauf ist Teil dieser Rettungsaktion.
Rund 100 Läufer machten sich auf den Weg rund um den Stausee.

Erster wurde Jens Mahr – gerade einmal 11 Minuten 30 Sekunden hatte er für die Umrundung gebraucht. Zweiter wurde der 12jährige Willi Neuhaus, dicht gefolgt von Volker Gerstenberger.

Doch der Sieg beim Rennen war an diesem Wochenende beinahe zweitrangig.
Die Veranstaltung diente vor allem der Aufklärung und dem guten Zweck

Interview: Yvonne Dietze – Vorstandsmitglied Förderverein Elsterstausee

Das Rahmenprogramm mit Musik der Band „Bienstich“ und Tombola, holte am Sonntag das bunte Leben an den Stausee und zeigte einen der vielen Gründe, den Elsterstausee zu erhalten.

Interview: Yvonne Dietze – Vorstandsmitglied Förderverein Elsterstausee

Der Förderverein wird sich auch weiterhin stark machen, um den Elsterstausee wieder zu dem zu machen, was er einmal war: ein Ort an dem man die Seele und die Beine im Wasser baumeln lassen kann.