Lautstarker Protest in Chemnitz

Unter dem Motto „Weil Kinder Zeit brauchen“, haben am Mittwochnachmittag gemeinsam Kita-Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern mit ihren Kindern am Roten Turm in Chemnitz protestiert.

Zu der Kundgebung hatte die Liga der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Chemnitz aufgerufen.

Mit dem Protest setzen sich die Organisatoren für bessere Rahmenbedingungen für Kitas in freier Trägerschaft ein.

Die Hauptforderung an den Freistaat Sachsen besteht dabei in einer Verbesserung des Personalschlüssels.

So sollte sich nach Vorstellungen der Wohlfahrtsverbände eine Fachkraft in der Krippe um 4 Kinder, im Kindergarten um 10 Kinder und um 16 Kinder im Hort kümmern.

Interview: Carsten Tanneberger – Sprecher der Liga der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Chemnitz

Mit bunten Plakaten, Trillerpfeifen und lautstarkem Stimmeinsatz machten die Protestierenden auf die Forderungen aufmerksam. Gerade viele Eltern sehen die altersgerechte Betreuung ihrer Kinder gefährdet.

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Mit der zahlreichen Beteiligung der nichtkommunalen Kindertagesstätten waren die Organisatoren zufrieden. Eltern auf dieses Thema aufmerksam zu machen, ist für sie besonders wichtig.

Interview: Carsten Tanneberger – Sprecher der Liga der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Chemnitz

Nach der Aktion vor dem Roten Turm zog einige Teilnehmer der Kundgebung zum Rathaus, um auch dort noch einmal ihren Forderungen während der Stadtratssitzung Nachdruck zu verleihen.

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