Leben ohne „Blauen Dunst“

Die Gesundheitsministerin Helma Orosz hat sich anlässlich der 71. Plenarsitzung des Sächsischen Landtages zum Tagesordnungspunkt „Nichtraucherschutz in Sachsen“ geäußert.

Die Regierungskoalition hat sich das Ziel „Verringerung des Tabakkonsums in allen öffentlichen Einrichtungen“ in die Koalitionsvereinbarung geschrieben.
Beispielsweise wurden die Schulleiter beauftragt, auf Rauchfreiheit hinzuwirken. Der Anteil der rauchfreien Schulen soll bis zum Sommer auf drei Prozent erhöht werden. Im Moment ist der Freistaat bei etwa 72 Prozent.
Auch Krankenhäuser haben den blauen Dunst teilweise verdrängt. Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai 2006 konnten acht sächsische Einrichtungen mit dem Zertifikat „Rauchfreies Krankenhaus“ ausgezeichnet werden.
Weitere Maßnahmen wie die Motivation an der Teilnahme an Entwöhnungsprojekten und zur Anti-Rauch-Arbeit mit Schwangeren sind geplant.
Ende vergangenen Jahres wurde eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die Vorschläge für gesetzliche und administrative Regelungen zum Nichtraucherschutz erarbeiten.

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