Leer stehende Häuser – Schande oder Chance?

Am Mittwoch (27. April, 19 Uhr) gibt es eine öffentliche Diskussion im Herbert-Wehner-Bildungswerk (Kamenzer Straße 12). Thema ist die Idee von “Wächterhäusern“ – Zwischenmieter sollen leer stehenden Häusern Leben einhauchen. +++

Am Mittwoch, den 27. April diskutieren um 19:00 Uhr im Herbert-Wehner-Bildungswerk, Kamenzer Str. 12, Mitglieder des Vereins HausHalten Dresden e.V. Konzepte für die Zwischennutzung von Häusern, die dem Verfall preisgegeben sind. Den Dresdner Verein wird sein Vorsitzender, Ronald Benke vorstellen. Eckhard Heumeyer (angefragt) aus Chemnitz wird aus der Praxis berichten.

Leer stehende, unsanierte Häuser sind ein Ärgernis sowohl für die Eigentümer, die Nachbarn als auch für die Stadt. Stattdessen, so die Idee der Wächterhäuser, werden Zwischenmieter gesucht, die die Räume zum Nebenkostenpreis nutzen, sie beleben und vor dem Verfall bewahren. „In Leipzig wird diese Idee schon an 12 Häusern erfolgreich umgesetzt und stetig kommen weitere hinzu“, sagt Tobias Rademacher von HausHalten Dresden e.V. „So schaffen wir Platz für Kunst- und Kulturprojekte, für nichtkommerzielle Initiativen und kreative Privatpersonen“, so Rademacher.

Noch gibt es einige bürokratische Hürden zu nehmen. Man sei daher in Gesprächen mit der Stadtverwaltung und dem Umwelt- und Stadtplanungsamt, so der Vorsitzende des Vereins Benke. Vielleicht können dann auch in Dresden bald die ersten „Wächterhäuser“

In der Abendveranstaltung werden Konzepte der Zwischennutzung vorgestellt und es werden Optionen für Dresden diskutiert. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich informieren.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Quelle: Herbert-Wehner-Bildungswerk

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