Lehren, Lernen, Sport treiben

Leipzig – Die neue SportOberschule Leipzig ist fertig. Hier gehen Unterricht und Spitzensport Hand in Hand.

Feierliche Einweihung

Diesen Montag wurde der neue Bau feierlich eingeweiht. Zur Eröffnung zeigte sich die Leipziger Polit-Porminez. Neben Oberbürgermeister Burkhard Jung war auch der Bürgermeister für Umwelt, Ordnung und Sport Heiko Rosenthal vor Ort. Und sogar der sächsische Kultusminister Christian Piwarz ließ es sich nicht nehmen, dabei zu sein.

© Leipzig Fernsehen
Die Bedürfnisse

Der neue Bau musste einigen Ansprüchen genügen, er musste einer Sportoberschule gerecht werden. Die sportliche Ausbildung direkt an der Schule musste ermöglicht werden. Die alte Halle stammte noch aus dem Jahr 1888. Stattdessen gibt es jetzt eine Drei-Felder-Halle. Ein Highlight sind auch die vielen Gruppenräume, sie sind besonders wichtig für das Nacharbeiten von Unterrichtsstoff. Schüler, die über längere Zeit für den Sport unterwegs waren, können dort gemeinsam Versäumtes nachholen.

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Das neue Schulgebäude steht nur knapp 400 Meter vom alten entfernt. Die vorherige Schulleiterin Anita Kühn hatte das Projekt schon vor längerer Zeit angeschoben. Ende April 2016 starteten dann die Bauarbeiten. Nach knapp zweieinhalb Jahren wird jetzt hier unterrichtet. Lediglich ein paar Kleinigkeiten sind noch zu erledigen.

Die Kosten

Der Bau steht zwischen einer Kindertagesstätte und einem Altenheim, als ein Teil des Mehrgenerationenprojekts der Goyastraße. Insgesamt 19,1 Millionen Euro hat der Bau gekostet. Die Stadt Leipzig hat davon 11,8 Millionen Euro finanziert, 7,3 Millionen Euro hat der Freistaat Sachsen übernommen. Die schulische Ausbildung und der Spitzensport können nun im neuen Gebäude problemlos miteinander verknüpft werden. Bildung und Fitness werden somit in Einklang gebracht.   

Fabienne Elise à Wengen

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