Lehrer streiken in Dresden

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst gehen am Wochenende in die vierte Runde.

Tausende Beschäftigte hoffen auf eine schnelle Einigung. Mit einem sachsenweiten Warnstreik haben sie am Freitag noch einmal Druck auf die Verhandlungen ausgeübt. Mit Tröten, Pfeifen und Plakaten ausgestattet, zogen am Freitag erneut tausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zum Finanzministerium.

Vor allem Lehrer aus ganz Sachsen. Nach den Warnstreiks Anfang Februar hoffen sie auf ein Ergebnis bei den Tarifverhandlungen am Samstag. Für die Verhandlungsführerin der Lehrer, Ilse Schaad, ist das aktuelle Angebot von 4,2 Prozent mehr Gehalt absolut unzureichend.

Interview Ilse Schaad (GEW-Bundesvorstand)

Ob es wirklich zu einem fairen Angebot von Seiten der Arbeitgeber kommen wird, bleibt abzuwarten. Es herrscht jedenfalls Skepsis unter den Streikenden. Doch aufgeben wollen sie nicht. So wie eine Grundschullehrerin aus Neukirch.

Interview Lehrerin

Ob die Lehrer auch im Finanzministerium Gehör gefunden haben, wer weiß. Die meisten Fenster blieben auch am Freitag geschlossen. Auf der Bühne fand auch Frank Stöhr, Vorsitzender der dbb Tarifunion, klare Worte.

Interview Frank Stöhr (Vorsitzender der dbb Tarifunion)

An dem sachsenweiten Warnstreik beteiligten sich rund 16.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Kommt es bei den morgigen Tarifverhandlungen zu keiner Einigung, dann könnten die Streiks ausgeweitet werden.

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