Lehrermangel in Sachsen

An der TU Chemnitz sollen nach Plänen des Freistaates ab 2013 wieder Grundschullehrer ausgebildet werden.

Dazu fand am Montag in Dresden ein Treffen der Chemnitzer Universitätsleitung mit dem Wissenschaftsministerium statt. Die TU Chemnitz macht ihre Zusage allerdings von verschiedenen Faktoren abhängig.

So müssten für die Einrichtung eines Staatsexamensstudiengangs mehr Personal und Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden, bestätigte die kommissarische Rektorin der TU Chemnitz Prof. Dr. Cornelia Zanger gegenüber SACHSEN FERNSEHEN.

Nach dem der TU in den 90er Jahren die Lehramtsausbildung gestrichen wurde, hatte sie ihre gesamte technische Ausstattung dafür verkauft. Außerdem will die Uni zukünftig auch Lehrer für Gymnasien und berufsbildende Schulen ausbilden.

Laut Prof. Zanger ständen bei einer Ausbildung von Grundschullehrern allein Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis zueinander. Seit dem vergangenen Jahr studieren in Chemnitz bereits wieder rund 80 angehende Lehrer.

Das Berufliche Schulzentrum für Wirtschaft I an der Lutherstraße ist dabei allerdings nur eine Außenstelle der Sächsischen Bildungsagentur Leipzig. Der Freistaat Sachsen plant bis 2015 insgesamt mehr als 2.000 neue Lehrer einzustellen.

Laut Landeslehrerverband fallen derzeit pro Woche rund 4.000 Stunden wegen Personalknappheit aus.

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