Gold und Bronze für Chemnitzer Spitzensportler

Belgrad – Bei der Hallen EM in Belgrad hat Kristin Gierisch für Dreisprung-Gold gesorgt. Damit gewann sie den zweiten Titel für die deutschen Leichtathleten. Auch ihr Dreisprung-Kollege Max Heß freut sich über Bronze.

 

Dreispringerin Kristin Gierisch vom LAC Chemnitz hat bei den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad am Samstag die Goldmedaille errungen.

Die 26-Jährige kam trotz Magenproblemen im Vorfeld des Wettkampfes auf 14,37 m, fünf Zentimeter vor der zweitplazierten Portugiesin Patricia Mamona.

Für Kristin Gierisch ist es der bislang größte Erfolg ihrer Karriere. Im vergangenen Jahr hatte sie die Silbermedaille bei den Hallen-Weltmeisterschaften in Portland, USA ersprungen.

© Sachsen Fernsehen

Auch ihr LAC-Teamkollege Max Heß konnte sich über Edelmetall freuen.

Heß hatte in der Qualifikation mit dem deutschen Rekord von 17,52 Metern die Gold-Hoffnungen noch beflügelt – im Finale zeigte der Youngster aber Nerven. „Ich habe viel riskiert, den Anlauf geändert und bin dann immer mit einem halben Fuß übergetreten. Aber ich bin zufrieden, 17,12 Meter sind mein drittbestes Hallenergebnis“, sagte Heß, der seinen Medaillensatz nun komplett hat: 2016 Europameister in Amsterdam und Silber bei der Hallen-WM – nun EM-Bronze in der Halle.