Leichter Rückgang der Säuglingssterblichkeit in Sachsen

Im Freistaat starben im Jahr 2009 insgesamt 84 Mädchen und Jungen im ersten Lebensjahr. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren das sechs weniger als im Vorjahr. Auf 1.000 Lebendgeborene kamen 2,5 gestorbene Säuglinge. +++

55 Jungen und 29 Mädchen starben 2009 im ersten Lebensjahr in Sachsen.
Vor Ablauf der ersten 24 Stunden nach der Geburt wurden mit 24 Gestorbenen 29 Prozent aller Säuglingssterbefälle gezählt.

41 der gestorbenen Säuglinge hatten ein Geburtsgewicht von unter 2 500 Gramm, darunter 22 ein Gewicht von weniger als 1 000 Gramm. Vier Säuglinge wogen über 4000 Gramm.

Die häufigsten Todesursachen bei Säuglingen waren mit 37 Sterbefällen (44 Prozent) „Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode1) haben“. An Plötzlichem Kindstod verstarben im vergangenen Jahr 11 Säuglinge.

Regional betrachtet wurde die höchste Säuglingssterblichkeit im Direktionsbezirk Chemnitz mit 2,9 Fällen je 1 000 Lebendgeborenen verzeichnet. Es folgen der Direktionsbezirk Dresden mit 2,5 und Leipzig mit 1,9 je 1 000 Lebendgeborenen.

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1) Zeitraum zwischen dem Beginn der 29. Schwangerschaftswoche und dem 7. Lebenstag eines Kindes

Quelle: Statistisches Landesamt

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