Leichter Rückgang des geleisteten Arbeitsvolumens 2012 in Sachsen

2 918 Millionen Arbeitsstunden wurden im Jahr 2012 von den Erwerbstätigen die ihren Arbeitsplatz im Freistaat Sachsen hatten, erbracht. Im Vergleich zu 2011 sind dies gerinfügig weniger Arbeitsstunden. +++

 

Deutschlandweit gab es einen leichten Anstieg des Arbeitsvolumens um 0,3 Prozent, der mit Ausnahme des Saarlandes nur die alten Länder sowie Berlin erreichte. In den fünf neuen Ländern verringerte sich das Volumen um 0,7 Prozent. Im Jahr 2012 betrug das durchschnittliche Arbeitspensum eines Erwerbstätigen in Sachsen 1 479 Stunden und damit 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Baugewerbe war der Bereich mit der längsten Arbeitszeit, im Gegensatz dazu fiel die durchschnittliche Arbeitszeit im Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit am niedrigsten aus.

Die Pro-Kopf-Arbeitszeit in Sachsen lag um 83 Stunden über der durchschnittlichen Arbeitszeit je Erwerbstätigen in Deutschland, die 1 396 Stunden erreichte. Während in den fünf neuen Ländern die durchschnittliche Arbeitszeit je Erwerbstätigen 1 488 Stunden betrug, kamen in den alten Ländern ohne Berlin die Beschäftigten auf eine Pro-Kopf-Arbeitszeit von 1 378 Stunden. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass es im Jahr 2012 einen Arbeitstag weniger als 2011 gab. Hauptursachen für die Unterschiede zwischen den Ländern bzw. Branchen waren neben der Wirtschaftsstruktur die unterschiedlichen Arbeitszeiten sowie die steigende Bedeutung von Teilzeitbeschäftigung.

Die Ergebnisse dieser Schnellrechnung wurden vom Arbeitskreis „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ vorläufig ermittelt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt stehen für das Jahr 2012 noch keine Daten zu den Wirtschaftsstrukturen zur Verfügung. 

Quelle: Statistisches Landesamt

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