Leipzig beteiligt sich an Modellprojekt „Integration verbindlicher machen – Integrationsvereinbarungen erproben“

Am Dienstag startete mit einer Auftaktveranstaltung im Bundeskanzleramt das Projekt „Integration verbindlicher machen – Integrationsvereinbarungen erproben“. In Vertretung des Oberbürgermeisters nahm der Erste Bürgermeister, Andreas Müller, daran teil.

„Leipzig zählt zu den bundesweit 18 Modellstandorten, die zur Erprobungsphase ausgewählt wurden. Diese Wahl betrachten wir als Anerkennung für unser bisheriges Engagement zur Integration der Migranten in Leipzig“, betont Müller.

Das Vorhaben wurde von Staatsministerin und Bundesintegrationsbeauftragte Maria Böhmer auf den Weg gebracht. In Leipzig werden sechs vom Bund geförderte Migrationsdienste Vereinbarungen insbesondere mit Neuzugewanderten abschließen, in denen jeweils der individuelle Förderbedarf festgehalten wird und gezielte Integrationsmaßnahmen festgeschrieben werden.

Die Koordination der Erprobungsphase in Leipzig liegt beim städtischen Referat für Migration und Integration.