Leipzig bleibt Einbruchshochburg!

Leipzig - Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden ist erst mal ein Schock. Jetzt wo die Tage wieder kürzer - und die Nächte länger werden, steigt das Bedürfnis nach Sicherheit bei vielen Leipzigern.

Die Zahl an Wohnungseinbrüchen ging in der Jahresfrist zwar zurück, doch trotzdem kam es allein im letzten Jahr zu 1418 Wohnungseinbrüchen, die mit Diebstahl verbunden waren. Das entspricht fast vier Einbrüchen pro Tag in Leipzig. 
Doch wie geht man vor, wenn man Zeuge eines Einbruches wird? 
Polizeihauptkommissar Stephan Weinholz, kennt die Antwort. 

Gerade in Mietwohnungen ist es häufig sehr schwer, Sicherheitsvorkehrungen anbringen zu können, denn oft benötigt man die entsprechende Genehmigung des Vermieters.
Hat man diese, gibt es ein paar Möglichkeiten, dem Einbrecher das Leben schwerer zu machen.

© Leipzig Fernsehen

Die meisten Diebstähle finden am Tag statt, da hier das Opfer in den meisten Fällen nicht anwesend ist.
Wenn das Gefühl von Sicherheit einmal verloren gegangen ist, ist die emotionale Belastung meistens schlimmer, als der materielle Schaden. 

Der Tag der Zeitumstellung ist auch der Tag des Einbruchsschutzes. Die zusätzliche Stunde nutzen die Spezialisten der Polizeilichen Beratungsstelle, um die Bürger über einen wirksamen Schutz zu informieren. Der nächste Termin findet am kommenden Freitag im Foyer der Stadtbibliothek statt.