Leipzig-Delegation in Asien: Vielfältige Kontakte mit großem Potential

Seit Anfang März wirbt die Stadt Leipzig im Rahmen der Tournee des Gewandhauses in verschiedenen asiatischen Metropolen um Aufmerksamkeit für den sächsischen Wirtschaftsstandort. Die letzte Station der „Leipzig-Botschafter“ ist Hongkong, wo die Delegation unter Leitung von Oberbürgermeister Burkhard Jung derzeit ein umfangreiches Programm absolviert.

Ein erster Rückblick auf die Akquisitionsreise ergibt ein positives Fazit. Überschattet wurde die Unternehmung allerdings von der furchtbaren Katastrophe in Japan, erstes Reiseziel der Leipziger. „Noch eine Woche vor dem Tsunami mit all seinen schrecklichen Folgen für Japan haben wir viele Termine in Japan absolviert, wurden überaus herzlich willkommen geheißen. Da geht ein solch furchtbares Ereignis natürlich nicht spurlos an einem vorbei“, fasst Bürgermeister Uwe Albrecht die Stimmung der Delegation zusammen.

Während ihres Aufenthaltes in Fernost führten die städtischen Wirtschaftsförderer mit Bürgermeister Uwe Albrecht und Amtsleiter Dr. Michael Schimansky an der Spitze viele Gespräche mit Unternehmen in Japan, Taiwan und Südkorea, die Engagements in Leipzig prüfen. Die Palette reicht von Firmen im Bereich Solartechnik, Biotechnologie, Medizintechnik, Maschinenbau bis hin zu Automobilzulieferern.

Uwe Albrecht: „Die Gespräche waren ausgesprochen zielführend und wir sind guter Hoffnung hinsichtlich neuer Kooperationen und Ansiedlungen. Gefragt sind jetzt Beharrlichkeit und Ausdauer, denn natürlich stehen wir hier in einem umkämpften Wettbewerb.“