Leipzig: Freisitz-Diskussion spaltet Karli-Gastronomen

Die Stadtverwaltung hat den Karli-Gastronomen schon im letzten Jahr verboten ihre Freisitze Wetterfest zu machen.

Dabei geht es unter anderem um Windschutz-Planen. Doch der Chef des „Acapulco“ Falk Weinrich will das nicht einsehen. Weil die Stadt ihm mit dem Verlust der Konzession gedroht habe, will sich Weinrich nun zusammen mit anderen Gastronomen mit einer Petition wehren. Doch dieses Vorhaben droht zu scheitern.

Denn wie Frank Thiel von der Interessengemeinschaft Karli nun betont, spreche Weinrich nicht wie angenommen für alle Wirte auf der Kneipenmeile. Lediglich 3 von 30 Gastronomen hätten wirklich ein Problem mit dem Verbot der Stadtverwaltung. Die IG Karli, der der Acapulco Chef im Übrigen gar nicht mehr angehört, habe guten Kontakt zum Rathaus.

So konnte zum Beispiel erst vor Kurzem erreicht werden, dass die Freisitze nicht alle gleich aussehen müssen. Beim Vorstoß von Acapulco-Chef Weinrich handele es sich offenbar um das Wahren persönlicher Interessen, vermutet Thiel.