Anzeige Leipzig ist Industriestadt – damals wie heute

Leipzig - Im Jahr der Industriekultur Sachsen zeigt das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig eine Ausstellung zum Thema Industriekultur und erklärt, warum die Stadt Industriestadt mit internationaler Ausstrahlung und Anbindung ist.

1830 wurden in Leipzig erstmals mit Hilfe von Dampfkraft Spinnmaschinen angetrieben, seit dem Kaiserreich werden Heftautomaten zur Herstellung von Büchern in die ganze Welt geliefert und wer schon mal Seilbahn gefahren ist, hat dies vielleicht mit einer Konstruktion der Gohliser Firma Bleichert getan. Leipzig ist geprägt durch die Industrialisierung des 19. und 20. Jahrhunderts, welche Motor der Entwicklungen, unternehmerische Visionen sind damit weit über Technik und Architektur hinaus in das kulturelle Erbe der Stadt eingegangen ist. Aus einem dichten Netz von Schienen, Straßen, Luft- und Wasserwegen heraus erwuchs die Moderne mit Fabriklofts und Gründerzeitquartieren. 

Das Stadtgeschichtliche Museum beschäftigt sich im Jahr der Industriekultur Sachsen 2020 mit Traditionen als WerkStadt, die Leistungen von Unternehmern und Arbeitern. Die Ausstellung greift das Thema Industriekultur auf und zeigt am Beispiel bedeutender Firmen und Weltmarktführer deren wechselhafte Geschichte von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zu den Krisenjahren und Neuanfängen nach beiden Weltkriegen und dem Systemumbruch 1990. Erzählt werden Geschichten vom dynamischen Wachstum, von der Vielfalt der Leipziger Industrietradition und Arbeiterkultur sowie dem maßstabsetzenden Wandel ehemaliger Industrieflächen in Kultur- und Wohnstätten. Noch bis zum 1. November kann man die Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum in Leipzig besuchen.

Weitere Informationen finden Sie auf  industriekultur-in-sachsen.de

© WerkStadt Leipzig
© WerkStadt Leipzig
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