Leipzig ist Sachsens „Falschgeldhauptstadt“

Leipzig – Vorsicht vor Blüten! In Sachsen sind im ersten Halbjahr 2017 fast doppelt so viele nachgemachte Scheine im Umlauf wie im gleichen Zeitraum des vergangen Jahres. Und Leipzig ist die Falschgeldhauptstadt Sachsens.
Simples Scannen und Drucken reicht  nicht  aus, um einen Geldschein echt wirken zu lassen. Die Betrüger haben weitaus ausgefeiltere Techniken, um wenigsten ein paar der Sicherheitsmerkmale zu imitieren. Manche Blüten lassen sich leicht als solche identifizieren, bei anderen ist es jedoch um einiges schwieriger. Um sich vor den nachgemachten Scheinen zu schützen, überprüft der Einzelhandel kontinuierlich die Echtheit der Geldscheine. Dafür hat er verschiedenste Techniken.
Aber auch für den Laien gibt es einige Merkmale, an denen sich leicht erkennen lässt, ob es sich um einen echten Schein handelt. Die Bundesbank bietet hierfür eine simple Merkhilfe: Sehen -Kippen – Fühlen. Drum: erst Echtheit checken, dann Geld einstecken! Einzig die Scheine aus den Geldautomaten sind mit Sicherheit Originale. Falls man in seinem eigenen Portmonee einen unechten Schein entdeckt, sollte man umgehend damit zur Polizei. Den Geldwert bekommt man nicht ersetzt, aber man läuft nicht Gefahr, sich durch die Weitergabe strafbar zu machen.