Leipzig: KarLi für Verkehr freigegeben

Am Montagvormittag wurde die Leipziger Karl-Liebknecht-Straße nach knapp zweijähriger Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben.

Am Montagvormittag wurde die Leipziger Karl-Liebknecht-Straße nach knapp zweijähriger Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben. Damit ist die Großbaustelle auf der Kneipen- und Erlebnismeile fristgerecht fertiggestellt worden.

Genau 636 Tage wurde auf der Leipziger Karl-Liebknecht-Straße gebaut. Zeitweise musste sie sogar komplett gesperrt werden. Jetzt kann der Autoverkehr aber wieder über die Meile im Leipziger Süden rollen. Auf dem Münzplatz wurde sie am Montagvormittag durch die symbolische Pflanzung einer ungarische Eiche wieder freigegeben.

Auf dem Abschnitt zwischen Innenstadtring und Südplatz wurde die Kneipenmeile maßgeblich umgestaltet. Für rund 17,2 Millionen Euro wurden neue Straßenbahngleise verlegt, die Fahrbahn erneuert, Geh-und Radwege eingerichtet sowie die Infrastruktur unter der KarLi saniert. Auch eine neue Haltestelle wurde eingerichtet um die Abstände zwischen den Einstiegspunkten zu verringern. Dass das alles fristgerecht fertiggestellt werden konnte, ist auch der Verdienst der Planer und Bauarbeiter.

Dennoch gibt es auf der KarLi noch einiges zu tun. So könnte unter anderem die neue Parkplatzsituation künftig für Probleme sorgen. Denn durch die Baumaßnahmen wurde deren Anzahl halbiert.

Wie gut die Planungen von 2013 funktionieren und wo noch nachgebessert werden muss, dass wird sich erst noch zeigen. Eines ist aber geblieben: Im Schilderwald müssen sich Autofahrer weiterhin zurechtfinden.

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