Leipzig mit Auszeichnung „Soziale Stadt 2012“ geehrt

Für sein Projekt „OstWerkStadt“ ist Leipzig am Donnerstag mit einem von zehn gleichrangigen Preisen „Soziale Stadt 2012“ ausgezeichnet worden. Der Preis wird alle zwei Jahre vom Bündnis für eine Soziale Stadt ausgelobt. +++

Das Bündnis setzt sich dabei aus dem Deutschen Städtetag, dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, dem vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung, der Schader-Stiftung und dem Deutsche Mieterbund zusammen.

„Die Erlangung des Preises Soziale Stadt erfüllt mich mit Freude, weil dadurch die wichtige und erfolgreiche Arbeit der Akteure vor Ort von der Jury gewürdigt wurde. Der Preis bestätigt, dass die Stadt Leipzig mit ihrer Herangehensweise an eine integrierte Stadtentwicklung auf dem richtigen Weg ist, und dass es hierdurch, wie das Projekt ‚OstWerkStadt’ zeigt, insbesondere gelingt die Beschäftigungssituation in bisher eher benachteiligten Stadtteilen deutlich zu verbessern. Die Bedeutung des Programms Soziale Stadt für stabile und nachhaltige Stadtgesellschaften in Deutschland insgesamt kann gar nicht oft genug betont werden.“, so Leipzigs Baubürgermeister Martin zur Nedden (SPD) bei der Preisverleihung in Berlin.

Das Anliegen des ausgezeichneten Projektes „OstWerkStadt“ ist es, den Leipziger Osten als Standort zu stärken, Unternehmen zu entwickeln und Beschäftigung zu schaffen. Bisher mit einigen kleinen Erfolgen. So wurden im Leipziger Osten seit dem Projektstart 54 Existenzgründungen betreut. Außerdem konnten rund 100 Menschen in den ersten bzw. zweiten Arbeitsmarkt vermittelt werden.