Leipzig: Mutmaßlicher Reiterhof-Mörder weiter unentdeckt

Die Fahndung der Polizei nach dem Mörder von Knauthain hat bisher zu keiner Spur geführt.

Der gesuchte Mordverdächtige Hermann H. ist seit der Tat am 3. Dezember verschwunden. Laut Ermittlerkreisen wird nicht mehr ausgeschlossen, dass der 50-Jährige sich selbst getötet habe. Hinweise auf einen Selbstmord gebe es zwar laut Staatsanwaltschaft bisher nicht. Medienberichten zufolge soll Hermann H. aber bei der Behörde einen Abschiedsbrief abgegeben haben.

Der Österreicher hatte den Knauthainer Reiterhof-Chef Rocco J. vorige Woche Donnerstag kaltblütig erschossen. Am selben Tag hinterlegte er bei der Staatsanwaltschaft einen Umschlag mit Gerichtsakten. Vermutlich ist ein Erbschaftsstreit um das Gestüt in Knauthain das Mordmotiv. H. soll vor vier Jahren seine Familie für eine Geliebte verlassen haben. Diese soll in Leipzig ein Erbe – besagten Reiterhof – erwartet haben.  Darauf hatte es der mutmaßliche Mörder wohl abgesehen. Österreichischen Medien zufolge ist der 50-Jährige verschuldet.