Leipzig nimmt Abschied von Kurt Masur

Der an Parkinson erkrankte Dirigent verstarb am Samstag im Alter von 88 Jahren in New York.

Dort wirkte er bis 2002 als Chefdirigent beim New York Philharmonic. Kurt Masur prägte seit 1970 entscheidend das Leipziger Musikleben.

Seit Montag liegt im Gewandhaus ein Kondolenzbuch aus. Oberbürgermeister Burkhard Jung trug sich als erster ein. Zur Abschlussveranstaltung „1000 Jahre Leipzig“ am Sonntag zeigte er sich betroffen vom Tod des 88-Jährigen. Noch bis Silvester ist es möglich, dem langjährigen Kapellmeister des Gewandhauses  die letzte Ehre zu erweisen. Die Stadt Leipzig plant nun eine große Trauerfeier für den Stardirigenten. Kurt Masur wollte in der Messestadt beigesetzt werden. Die Zeremonie soll Mitte Januar stattfinden.