Leipzig-Reudnitz: Kriminalpolizei schlägt zu

Nach monatelangen intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei ging den Kriminalbeamten ein „dicker Fisch“ ins Netz.

Ein 23-jähriger russischer Staatsbürger kaufte und verkaufte illegale pyrotechnische Gegenstände, ohne im Besitz einer Erlaubnis zu sein. Zum Handeltreiben nutzte er Aliasnamen. Die Kriminalpolizei führte in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Leipzig, der Unterstützung von Einsatzkräften der USBV-Gruppe des Landeskriminalamtes Sachsen sowie den Einsatzzügen der Polizeidirektion Leipzig zeitgleich auf Grundlage der durch das AG Leipzig erlassenen Beschlüsse an drei Orten Durchsuchungen durch.

In einem vom Beschuldigten genutzten Lager bzw. Umschlagsplatz wurden mehrere gefüllte Lagerregale mit diverser illegaler Pyrotechnik (ohne CE- oder BAM-Kennzeichnung) aufgefunden. In einem Büro wurden Computertechnik sowie Speichermedien sichergestellt.
 
Auf richterlichen Beschluss wurden auch 490 Paketsendungen mit Pyrotechnik bei DHL
beschlagnahmt. Die genaue Anzahl und Zusammensetzung der pyrotechnischen Erzeugnisse werden durch das Landeskriminalamt im Nachgang festgestellt.

Nach erster Bewertung haben die beschlagnahmten Gegenstände einen Verkaufswert von ca. 40.000 – 50.000 Euro. Es waren mehrere Fahrzeuge von größerem Ausmaß notwendig, um die pyrotechnischen Erzeugnisse abzutransportieren. Die Ermittlungen dauern an.