Leipzig sagt Müll den Kampf an

Leipzig - Die Stadtverwaltung Leipzig will die Bürger stärker in die Bekämpfung von Müll auf öffentlichen Straßen einbeziehen. Dafür soll unter anderem eine App entwickelt werden.

Die Stadt will in Sachen Sauberkeit die Bürger stärker mit einbeziehen. Unter anderem soll es eine engere Zusammenarbeit beim jährlichen Frühjahrsputz geben, das Recup-Pfandsystem für Kaffeebecher soll ausgebaut werden und eine sogenannte Dreck-Weg-App soll ebenfalls an den Start gehen. Das erklärte Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal am Rande der 41. Sicherheitskonferenz. Die Umsetzung der App ist für das nächste Jahr geplant, so Rosenthal.

Damit Leipzig sauberer wird, werden zusätzliche Stellen bei der Stadtreinigung geschaffen. Vorbild sind hier andere Städte wie Hamburg oder Frankfurt, die jeweils Millionensummen in die Hand genommen haben. Und wie ist es um die Sauberkeit der Messestadt bestellt? Die Leipziger sind hier geteilter Meinung.

© Leipzig Fernsehen

Eng verzahnt sind mit der Sauberkeit auch die Themen Sicherheit und Ordnung. Wie genau diese Punkte zusammenhängen, erklärt Leipzigs Polizeipräsident Thorsten Schultze.

Im Stadtgebiet verteilt lassen die Leipziger jedes Jahr Tausende Tonnen Müll liegen - illegal versteht sich. Die Kosten für die Beseitigung belaufen sich auf Hunderttausende Euro. Den Preis dafür zahlen übrigens alle Leipziger: denn das Geld fehlt am Ende dem städtischen Haushalt.