Leipzig Top-Aufsteiger im Capital-Ranking 2011

In der Liste der wirtschaftsstärksten Städte Deutschlands hat Leipzig einen gewaltigen Sprung nach oben gemacht. Im Vergleich zur ersten Ergebnis aus dem Jahr 2001 hat sich die Messestadt um 45 Plätze verbessert. +++

Im jüngsten Ranking erzielte Leipzig Platz vier der wirtschaftsstärksten Städte Deutschlands und folgt damit unmittelbar den Städten Hamburg, München und Frankfurt. Gegenüber dem letzten Ranking im Jahr 2009 hat sich Leipzig um 15 Plätze verbessert. 

„Leipzig ist eine Stadt, die sich bereits jetzt durch eine besondere Dynamik auszeichnet und gerade in der jüngsten Zeit durch erfolgreiche Ansiedlungen positive Schlagzeilen machte. Das dies kein Strohfeuer ist, belegt das aktuelle Capital-Ranking“, sagte Oberbürgermeister Burkhard Jung in Reaktion auf das Ranking.

„Leipzig hat in den vergangenen zehn Jahre den größten Entwicklungssprung aller begutachteten Städte vorgelegt und die Prognose bis zum Jahr 2017 sieht Leipzig ebenfalls auf einem Spitzenplatz. Dies ist ein klares Signal an potenzielle Investoren, nach Leipzig zu kommen und zugleich eine hervorragende Werbung für den Wirtschaftsstandort Leipzig.“ Das aktuelle Ranking beweise einmal mehr, dass die Stadt auf dem richtigen Wege sei. „Die Zahl der Jobs nimmt zu, die Arbeitslosigkeit ab – und die Investoren kommen. Leipzig wächst und hat die Weichen richtig gestellt“, so Jung weiter.

Im Ranking wurde untersucht, wie sich in den 60 wichtigsten Städten bis 2017 Wirtschaftskraft, Arbeitsplätze, Bevölkerung und Kaufkraft entwickeln werden. Der Prognose zufolge wird Leipzig seine Wirtschaftsleistung um ein Fünftel steigern. Während die Bevölkerung um 1,6 Prozent zunehmen soll, werden laut Studie 7,2 Prozent neue Arbeitsplätze geschaffen, was die Kaufkraft pro Person um ein Zehntel wachsen lassen soll. 

Mit Leipzig (Rang 4), Dresden (Rang 6) und Jena (Rang 10) schafften erstmals drei Städte aus Ostdeutschland den Sprung unter die Top Ten des Capital-Rankings. Der Capital-Städtetest erscheint seit 2001 alle zwei Jahre. Die Studie wurde im Auftrag von Capital durch das Wirtschaftsforschungsinstitut Feri erstellt.