Leipzig und Dresden mit Bevölkerungszuwachs

Wie das Statistische Landesamt mitteilte lebten 4.168.732 Einwohner am 31. Dezember 2009 im Freistaat Sachsen. Das waren 24.069 Personen bzw. 0,6 Prozent weniger als am Jahresende 2008.

Der Bevölkerungsrückgang lag im Jahr 2008 noch bei 27.399 Personen (0,6 Prozent). Den Bevölkerungsrückgang dominierte ein Geburtendefizit. Im Jahr 2009 starben 3,9 Personen je 1.000 Einwohner mehr als lebend geboren wurden. Außerdem haben 1,9 Personen je 1.000 Einwohner mehr den Freistaat verlassen als nach Sachsen gekommen sind.

Wie schon in den letzten Jahren konnten von allen Kreisfreien Städten und Landkreisen nur Dresden und Leipzig Bevölkerungszuwächse (0,9 Prozent bzw. 0,7 Prozent) verzeichnen. Beide profitierten von deutlichen Wanderungsgewinnen. Dresden weist darüber hinaus seit 2006 sogar eine positive Geburtenbilanz auf, so das Landesamt. In Leipzig werden dagegen weiterhin mehr Sterbefälle als Lebendgeburten registriert.

Von den anderen 11 Kreisfreien Städten und Landkreisen lag nur die Kreisfreie Stadt Chemnitz mit ihrem Bevölkerungsrückgang unter dem Sachsendurchschnitt (0,3 Prozent), ein leichter Wanderungsgewinn konnte das höhere Geburtendefizit nicht ausgleichen. Der Erzgebirgskreis und die Landkreise Nordsachsen und Görlitz hatten mit jeweils 1,3 Prozent die höchste Bevölkerungsabnahme.

Am 31. Dezember 2009 lebte knapp ein Drittel der sächsischen Bevölkerung in den Kreisfreien Städten.