Leipzig und Houston feiern Städtepartnerschaft mit Ballettdreiteiler

Gleich mit einem dreiteiligen Ballettstück feiern die Städte Houston und Leipzig ihre 25-jährige Städtepartnerschaft.

Die Arbeit dreier Choreografen, Uwe Scholz, Stanton Welch und Mario Schröder, wurde dafür zusammengebracht und zu einem Stück vereint mit dem Namen „Beethoven/Ravel“

Mit gewaltigen Sinfonien von Beethoven beginnt dieser Ballettabend. Von dem Gemälde "Beta Kappa" von Morris Louis inspiriert, verarbeitet Uwe Scholz seine Ideen in Bühnenbild und Kostüm. 1991 wurde "Siebente Symphonie" das erste Mal in Stuttgart aufgeführt, 1993 erlebt das Stück mit seiner musikalischen Macht in Leipzig seine Erstaufführung.

© Oper Leipzig
© Oper Leipzig

Stanton Welch, der künstlerische Direktor des Houston Ballet folgt mit einer Choreografie zu der von Jazz und Blues beeinflussten Musik von Maurice Ravel. In seinem Stück Tu Tu bezieht er sich auf das Gemälde "Adele Bloch Bauer I" von Gustav Klimt. In knallbunten ­Tutus tummeln sich die Tänzer in einer humorvollen und sinnlichen Choreografie auf der Bühne. Zwei Tänzer aus seiner Company sind exklusiv für die Premiere angereist, um mit dem Leipziger Ballett gemeinsam zu tanzen.

Den Abschluss macht Mario Schröder mit der Uraufführung von "Geschöpfe". Ein lebensfrohes und zugleich melancholisches Stück mit Musik von Beethoven, Kats-Chernin und Strawinsky. Ihm war das Gemälde "Prometheus zerstört seine Geschöpfe" von Johannes Grützke ein Vorbild.

© Oper Leipzig

Premiere feiert die Trilogie am Samstag im Leipziger Opernhaus.