Leipzig: Verfahren zu Fahrradgate könnte mit Freisprüchen enden

Leipzig- Seit einem Dreivierteljahr ermittelt man im sogenannten Fahrradgate gegen Leipziger Polizisten, Justizangestellte und Vereine. Dieses Verfahren könnte nun für alle Beteiligten in einem Freispruch enden.

Grund für die fehlende Verurteilung der Beschuldigten ist dabei die dünne Beweislage. So sammle man zwar immer noch Hinweise, verhöre Zeugen oder führe sogar Razzien durch, doch fällt das Ergebnis nach Medienberichten sehr dürftig aus. Am Ende könnte allen Hauptbeschuldigten ein Freispruch winken. Hinzu komme, dass es keine Geschädigten gibt. Dies komme zustande, da die Besitzer nicht auf die Schreiben der Polizei reagiert hätten, in denen sie aufgefordert wurden, ihr Rad abzuholen. Sollte es trotzdem zur Anklage kommen, dürfte sich das Verfahren durch alle Instanzen ziehen und mehrere Jahre dauern.