Leipzig von Anfang an

Am Dienstag um 18 Uhr werden im Altem Rathaus die Ausstellungen „1015. Leipzig von Anfang an“ und „St. Nikolai zu Leipzig – 850 Jahre Kirche in der Stadt“ eröffnet. Beide Veranstaltungen gehören zum Programm „1000 Jahre Leipzig“ +++

Am Dienstag öffnen gleich zwei Ausstellungen ihre Türen. „1015. Leipzig von Anfang an“ und „St. Nikolai zu Leipzig – 850 Jahre Kirche in der Stadt“ laden Besucher zur stadtgeschichtlichen Entdeckungstour ein. Die Ausstellung im Zentrum der Stadt beschäftigt sich mit den zwei Schlüsselzeugnissen Leipziger Stadtgeschichte:

Die Abschrift der Chronik Thietmars von Merseburg aus dem Kloster Corvey, in welcher Leipzig zum ersten Mal Erwähnung findet, sowie der Stadtbrief Ottos des Reichen aus dem leipziger Stadtarchiv.

Doch ist noch viel zu tun bis zur Eröffnung um 18 Uhr. Dr. Volker Rodekamp, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig und Mitorganisator der Ausstellungen sieht dem gelassen entgegen.

Die Besucher können auf historischen Rundgang durch die Stadt gehen und so zum Beispiel die verschiedenen archäologischen Ausgrabungsstätten besichtigen. Puzzle-teile die über tausend Jahre hinweg verschollen gingen, wurden über die Jahre wieder entdeckt und können von den Besuchern bestaunt werden. Mit der Ausstellung wird eine Seite der Stadt präsentiert, die den meisten völlig unbekannt sein wird. Doch nicht alle Puzzle-teile wurden gefunden, unentwegt werden Ausgrabungen gemacht um die Geschichte der Stadt irgendwann einmal vollends zu entschlüsseln.

Doch bei der Ausstellung geht es nicht um trockene Archäologie. Es sollen auch nicht nur einzelne Relikte einer vergangenen Zeit zur Schau gestellt werden. Vielmehr geht es darum, den Besucher durch Grafiken und verständlichen Texten in die Wirklichkeit einer mittelalterlichen Stadt mitzunehmen.Bis 25. Oktober diesen Jahres kann man sich im Stadtgeschichtlichen Musseum auf Zeitreise durch Leipzig begeben.