“Leipziger Appell“: Protest gegen kulturellen Kahlschlag in Sachsen

Die Betriebs- und Personalräte und die Gewerkschaften ver.di, DOV, VdO und GDBA erklären: “Wir fordern eine gerechte Finanz- und Steuerpolitik, damit sich Kommunen Kunst und Kultur leisten können!“ +++

Am Montag, 18. Oktober 2010; 18:30 Uhr verabschieden Betriebs- und Personalräte gemeinsam mit Leipziger Kulturschaffenden auf den Stufen der Oper den „Leipziger Appell“ und protestieren damit gegen kulturellen Kahlschlag in Leipzig und ganz Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Leipziger Appell der Betriebs- und Personalräte an Theatern und Bühnen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt Kunst und Kultur dürfen nicht kaputt gespart werden! Theater und Bühnen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt sind in Gefahr! Ihre traditionelle und reichhaltige kulturelle Substanz droht irrepa-rabel geschädigt zu werden. Durch eine langjährige Sparpolitik mit erheb-lichem Abbau von künstlerischem und technischem Personal sowie eine chronische strukturelle Unterfinanzierung ist eine Reihe von Häusern am Rande ihrer Existenz in der bisherigen Form angelangt.

Aktuell sorgen wir uns um die Häuser in Dessau, Plauen/Zwickau, Leipzig, Halle, Ge-ra/Altenburg, Bautzen, Radebeul, Weimar sowie Görlitz/Zittau. Die Betriebs- und Personalräte und die Gewerkschaften ver.di, DOV, VdO und GDBA erklären: “Wir fordern eine gerechte Finanz- und Steuerpolitik, damit sich Kommunen Kunst und Kultur leisten können!  Wir protestieren entschieden gegen Kulturabbau!  Wir brauchen einen Rettungsschirm für Theater, Bühnen und Or-chester!“ Kultur ist Mehrwert – mehrwertkultur! “ Gerecht geht anders! 

Quelle: ver.di SAT – Landesbezirksfachbereich Medien, Kunst und Industrie

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