Leipziger Buchpreis 2009

Für sein Werk Terror und Traum. Moskau 1937 soll der Geschichtswissenschaftler Karl Schlögel mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichnet werden.

In seinem Werk behandelt er unter anderem das so genannte Stalinsche Schreckensjahr , in dem in Russland Hunderttausende Menschen hingerichtet wurden. Die Jury war besonders beeindruckt von dem tiefen Respekt vor dem Unverständlichen mit dem Schlögel es schaffte, sich diesem schwierigen Thema zu nähern.

Der Buchpreis wird bereits seit 15 Jahren verliehen. Preisträger sind Autoren, die sich um die europäische Verständigung verdient gemacht haben. Im März soll der mit 15.000 Euro dotierte Preis im Rahmen der Leipziger Buchmesse an Schlögel überreicht werden.