Leipziger Bundesliga-Basketballerinnen verlieren beim Deutschen Meister

„Defense, Defense!“ schallte es bis zum dritten Viertel durch die Stadtgartenhalle in Saarlouis. Wohl die wenigsten der Royals-Anhänger hatten bis dahin eine so spannende Begegnung des amtierenden deutschen Meisters gegen die Gäste aus der Messestadt erwartet. Doch ihre Rufe wurden erhört und so musste sich der BBV Leipzig trotz einer couragierten Leistung am Ende mit 88:71 (48:44) dem TV Saarlouis geschlagen geben.

„Knackpunkt war das dritte Viertel.“ so BBVL-Trainer Steffen Merker. „Wir haben ein starkes zweites Viertel gespielt, aber die Umstellung auf Pressverteidigung hat uns etwas überrascht. Dagegen haben wir kein Mittel gefunden und zu wenig Ideen gehabt.“

Angetrieben von lautem Getrommel und Anfeuerrungen der Fans zogen die Royals im dritten Spielabschnitt nicht nur das Tempo etwas an, sondern standen schon ab der Mittellinie ihren Gegnern auf den Füßen. Schwierige Würfe, schlechte Pässe und Turnover waren die Folge für den BBVL. „Die Ballverluste haben Saarlouis natürlich gestärkt. Die haben unsere Schwächen eiskalt ausgenutzt.“ brachte es Merker auf den Punkt.