Leipziger Bundesverwaltungsgericht: Klage gegen Berliner Flughafen abgelehnt

Die Richter in Leipzig haben entschieden, dass das Planfeststellungsverfahren für den neuen Berliner Airport BBI nicht neu aufgerollt werden muss. Damit wurde die Klage von Anwohnern des Flughafens abgelehnt. +++

Die Kläger führten an, dass die Flugrouten schon vor der Genehmigung des neuen Berliner Hauptstadtflughafen bekannt gewesen seien. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) soll nach den vorliegenden Unterlagen schon während des Genehmigungsverfahrens auf diese Flugrouten bei einem Zweibahnbetrieb hingewiesen haben.

Demnach sollen die Maschinen auf den jetzt festgelegten Routen andere Gemeinden überqueren als im Planfeststellungsbeschluss aufgeführt wurde. Diese „Vortäuschung falscher Tatsachen“ wiesen die Verantwortlichen beim Flughafen als falsch zurück. Die Richter vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gaben den Angeklagten nun recht. Die Klagen wurde zurückgewiesen.