Leipziger CDU-Senioren sind über Umgang mit Polizei während und nach der Demonstrationen im Umfeld der LEGIDA entsetzt

Konrad Riedel kritisiert: „Dass bedenkenlos und stillschweigend allgemeingefährliche Straftaten der „guten“ Demonstranten hingenommen werden, womit eine große Zahl Unzufriedener mit der aktuellen Politik beim Kommen gehindert wurden.“ +++

Komplette Mitteilung der Seniorenunion

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Die Leipziger Senioren-Union dankt allen beteiligten Polizisten für ihren Einsatz, der größere Gewalttaten verhinderte, hofft auf eine schnelle und spürbare Bestrafung aller, von denen Gewalt ausging, und ist befremdet über die Diskussion über Zählmethoden der Polizei bei Massenveranstaltungen. „Statt die inhaltliche Auseinandersetzung zu suchen, mit Teilnehmern in den Dialog zu treten, redet man einfach ihre Zahl klein“, kritisiert der Kreisvorsitzende Konrad Riedel. Besonders scharf richtet er sich gegen die bedenkenlos und stillschweigend hingenommenen allgemeingefährlichen Straftaten der „guten“ Demonstranten, wie die Zerstörung von Signaltechnik der Deutschen Bahn und Blockaden mit brennenden Müllcontainern, womit eine große Zahl von mit der aktuellen Politik Unzufriedenen am Kommen gehindert wurden. „Und dass damit deren im Grundgesetz verbrieftes Recht auf Demonstrationsfreiheit erheblich eingeschränkt wurde.“

Die ältere Generation, von der nicht wenige die Wende miterlebten und selbst auf die Straße gegangen waren, erinnere sich noch an Polizei und Stasi, die Demonstranten niederknüppelten. „‘Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden‘ wurde da unter anderem skandiert. Diese Forderung von Rosa Luxemburg gilt auch heute – und laut Grundgesetz für jeden!“ mahnt Riedel. „Das hat gar nichts mit Anerkennung der Ziele von Legida zu tun, die wir in der uns bekannten Form ablehnen. Weit wichtiger als Zahlen sind Gründe und Forderungen von Teilnehmern. Aber die sind den selbsternannten besseren Menschen egal, denn sie kennen nur ihre Meinung als einzig richtige.“

Natürlich kann man auch über Zählmethoden reden, vielleicht kann man der Polizei auch helfend unter die Arme greifen – obwohl deren gängige Zählmethode auch von Wissenschaftlern praktiziert wird. „An den Pranger stellen kann man aber die Polizei deshalb nicht, denn die Zahl der ‚Gegendemonstranten’ wurde auf dieselbe Art ermittelt, wäre also wohl ebenfalls deutlich kleiner.“ 
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