Leipziger Feuerteufel weiter auf freiem Fuß – Werden sie jemals gefasst?

Seit Beginn des Jahres musste die Leipziger Feuerwehr jede Woche knapp zwei Mal zu Auto- oder Laubenbränden ausrücken. Die Gemeinsamkeit: Bei den Fällen geht die Polizei nach Lage der Indizien von Brandstiftung aus. +++

Die Feuerteufel sind bis heute nicht gefasst. Hinterlassen haben sie aber rund 30 ausgebrannte Autos und genau viele verkohlte Gartenlauben. Um auf die Spur der Täter zu kommen, spielen die Motive eine große Rolle. Die können sich aber nur schwer ableiten lassen.

Bei den zahlreichen Autobränden sind verschiedenste PKW-Modelle dem Feuer zum Opfer gefallen. Eine Häufung in einem bestimmten Stadtteil ist nicht zu erkennen. Ebenso haben die mutmaßlichen Zündler keine zeitlichen Vorlieben für ihre Anschläge – sie haben sowohl am Tag als auch Nachts zugeschlagen.

Anders gehen die Feuerteufel vor, die es auf Gartenlauben abgesehen haben. Zwar zerstörten sie in diesem Jahr rund 30 Häuschen, schlugen dabei aber teilweise sogar in den selben Gartenvereinen zu. Vor allem im Frühjahr waren sie aktiv. Da fragt man sich, sind in einigen Fällen vielleicht persönliche Motive im Spiel oder sind einige Schrebergartenanlagen einfach zu schlecht vor Eindringlingen geschützt? Fragen über Fragen, die bis heute nicht geklärt sind.

Vielleicht gibt es ja sogar eine Verflechtung zwischen Autobränden und fackelnden Gartenlauben. Eine genaue Spur hat selbst die Polizei nicht. Die positive Seite der Brände: Zum Glück kam es bei den Anschlägen bisher zu keinem Personenschaden – aber wie lange bleibt das noch so?Lei