Leipziger Honky Tonk 2011 mit gutem Ergebnis

Die Verantwortlichen des Leipziger Kneipenfestivals ziehen eine positive Bilanz. Insgesamt kamen rund 6.500 Besucher zur beliebten Leipziger Party- und Musiknacht.

Ein im wahrsten Sinne des Wortes großes Highlight war die MSL Bigband. Mit insgesamt 30 Musikern durchlebte der Zuschauer hier eine Reise durch die Geschichte des Jazz und lauschte begeistert dem Können der jungen Musiker.
 
Die Musik von Luis Enrique ging durch Mark und Bein. Bei dem heißen Latin-Sound des charismatischen Kubaners blieb auch das schwungvolle Kreisen der Hüften und das Schwingen des Tanzbeins nicht aus.

Im Könnteman zeigte die Bandcommunity Leipzig, dass auch die jungen, bisher unbekannten Leipziger Bands wie Daniel Orange, Massive Stone Cocks und Black Wings, öfter einen Platz auf der Bühne verdient haben. Hier fand man eine Mischung aus Rock, Funk und Alternativ vor. The Nannys begeisterten, wie auch schon im letzten Jahr, im Chocolate mit Swing, Jive, Rock’n’Roll und ausgelassener Stimmung. Kein Wunder, dass hier keiner still sitzen bleiben konnte.

In das Kosmos Haus wurde man zum einen durch Funk erster Klasse und einer charmanten Frontsängerin der Band Nils Parkinson und zum anderen durch Indie- und Deutsch-Pop der Bands Flimmerfrühstück und Glissa gelockt. Zu später Stunde gab es hier auch noch ein ganz besonderes Highlight: Die Revolverheld-Bandmitglieder Johannes und Kris stellten sich höchstpersönlich an die Turntables und heizten den Besuchern bis in die Morgenstunden ein.

Mit Irish Folk Rock der Band Clover platzte das 100Wasser aus allen Nähten und wer zu spät kam musste von draußen aus zuhören. Denn selbst vor dem Lokal wurde getanzt- unter anderem um sich warmzuhalten. Auch im Enchilada war sowohl Hineinkommen als auch das wieder Herauskommen schwer. Four Roses überzeugte mit rockigen Gitarrenriffs und Mitsingen- und –tanzen war unvermeidbar.

Das Beyerhaus glänzte mit einer sehr bunten Mischung. Den Start machten Tino Standhaft & Burkhardt mit Blues- Rock und Hippie-Feeling. Weiter ging es dann mit Pariser Swing der 30er und 40er Jahre, eine Hommage an Diango Reinhard.
Auch der Hot Club d’Allemagne ließ den Funken in Rekordzeit überspringen. Nach dem Fußballspiel Deutschland gegen Kasachstan steppte auch in der Championsbar zu Motown Sound der Band Sunny and the Heatwaves der Bär.

Alles in allem war es eine, überraschenderweise doch bei trockenem Wetter stattfindende, durchaus gelungene Veranstaltung, so die Veranstalter.