Leipziger Jazztage

Ab Freitag verwandelt sich Leipzig 10 Tage lang in ein Mekka des Jazz.

In diesem Jahr präsentieren sich die 33. Leipziger Jazztage ganz frisch an neuen Spielorten, mit veränderter Programmgestaltung und einen Blick auf junge Kontexte des Jazz. Für frischen Wind sorgte das neue Team des Leipziger Jazzclubs.

Die Künstlerriege besticht einerseits durch bewährte Hochkaräter, wie Schlagzeuger Wolfgang Haffner und Ausnahmegitarrist Marc Ribot. Auf der anderen Seite stehen viele Künstler zum ersten Mal auf deutscher Bühne, wie beispielsweise der israelische Bassist Avishai Cohen. Außerdem soll die Integration der „Jungen Strecke“, mit außergewöhnlichen Grooves verstärkt das junge Publikum locken.

Die 33. Leipziger Jazztage zeigen sich auch von einer politischen Seite. Anlässlich des 20. Jahrestages der friedlichen Revolution in Deutschland erinnert das Ensemble von Ernst-Ludwig Petrowsky an den Leipziger Herbst 1989.

Sollte die Sonne erbarmungslos am Jazzhimmel scheinen, können sich alle Besucher im lauschigen Schreberbad bei Musik abkühlen und bis tief in die Nacht in das lichtdurchflutete Becken hüpfen.

Die Kinderjazzküche und die funkige Top Dog Brass Band sorgen auch bei kleinen Gästen für Unterhaltung. Dafür wird erstmalig die Kinderklinik der Uni Leipzig als Veranstaltungsort genutzt.

Weitere Veranstaltungsorte sind das Opernhaus, die Moritzbastei, die Nato, das UT Connewitz, Werk II und das Schreberbad. Karten gibt es bereits ab 3 Euro bis 43 Euro. Darüber hinaus sorgen Kombitickets und großzügige Rabatte für Studenten, ALG 2-Empfänger und Inhaber des Leipzig Passes, dass der Geldbeutel nicht schrumpft.