„Leipziger Lichtfest“ für den EVA-Award nominiert

Das „Leipziger Lichtfest 2009“ wurde für den renommierten Event-Award EVA nominiert. Mit diesem Preis zeichnet der Verband für direkte Wirtschaftskommunikation FAMAB alljährlich herausragende Maßnahmen in der Live-Kommunikation aus. Die Nominierung erfolgte für die Kategorie Charity-/ Social-/ Cultural-Events.

Mit dem Lichtfest erinnerte die Stadt an die Montagsdemos im Oktober 1989 und damit an den Zündfunken der friedlichen Revolution. Unter dem Motto „Aufbruch Leipzig – 20 Jahre Friedliche Revolution und Einheit Europas“ wurde ein Veranstaltungskonzept entwickelt, bei dem die Teilnehmer die Geschichte am historischen Ort der Demonstrationen von 1989 erleben und reflektieren konnten. Damit sollte u.a. ein Imagegewinn für Leipzig erzielt und eine überregionale Wahrnehmung und Berichterstattung zum Thema generiert werden.

Entlang des Leipziger Innenstadtrings, einer etwa zwei Kilometer langen Verkehrsader, waren 28 Audio-, Video- und Lichtinstallationen errichtet worden, entworfen von Künstlern aus ganz Europa. Die FAIRNET hatte das gesamte Projekt technisch zu koordinieren und 16 einzelne Projekte umzusetzen, was neben baulichen Leistungen umfangreiche organisatorische Planungen erforderte. So wurden u.a. ein spezieller Verkehrsplan und ein mit der Polizei abgestimmtes Sicherheitskonzept für diesen Abend entwickelt, das den höchsten Sicherheitsstufen entsprach.

Die Dimension des Projekts verlangte zudem eine enge Vernetzung aller beteiligten Akteure wie Künstler, Techniker, Behörden, Nahverkehr, Bürgerinitiativen, Sponsoring- und Projektpartnern. Auf Grund der notwendigen Vollsperrung des hoch frequentierten Innenstadtrings entstand für die technische Umsetzung ein sehr enges Zeitfenster, in dem die Installationen realisiert werden mussten und schließlich das Lichtfest stattfinden konnte.