Leipziger Parkplätze verwandeln sich beim „PARK(ing)-Day“

Leipzig - Zum "PARK(ing)-Day" haben sich am Freitag wieder Parklücken im Leipziger Stadtbild wieder in kleine Parks verwandelt. Mit der Aktion soll für eine mobile Vielfalft und weniger PKWs in den Innenstädten protestiert werden. 

Wo sonst Autos oder Motorräder geparkt werden, da wurde es am Freitag in Leipzig wieder kreativ. Beim Parking Day haben zahlreiche Vereine und Privatpersonen die Parkbucht vor der Tür in den eigenen kleinen Park verwandelt. An über 20 Standorten im ganzen Stadtgebiet folgten damit Leipzigerinnen und Leipziger dem Aufruf des Umweltverbandes Ökolöwen. So auch Georg Fischer und seine Kollegen, die in der Rietschelstraße ihren Arbeitsplatz kurzerhand nach draußen verlegten.

Nicht weit entfernt hat in der Merseburger Straße die Innovationsagentur Verwegener & Trefflich ihre Parklücke dazu genutzt, ebenfalls produktiv zu werden. Krystina Jaklova und ihre Mitstreiter nutzten den sonnigen Platz im Park um zu schauen, was jeder einzelne mit ein bisschen Anstrengung schon bewegen kann - Im Unternehmen, wie im Klima.

 

© Leipzig Fernsehen

Nicht in jedem kleinen Park sollte heute gearbeitet werden, aber auch im Grünen kann man ja bekanntlich produktiv sein. Bei der Gestaltung der eigenen Parkbucht waren am Freitag kaum Grenzen gesetzt. Mathias Uhlig von den Ökolöwen erklärt was genau hinter der Idee des Parking Days steckt.

© Leipzig Fernsehen

Ursprünglich in San Francisco geboren, ist die Idee des Parking Days in über 15 Jahren bereits mehrfach um den Globus gewandert. Eine globale Initiative für ein globales Problem. Mit dem Ziel, das dort wo ab morgen wieder Autos stehen, in nicht allzu ferner Zukunft auch dauerhaft etwas mehr grün Einzug hält.