Leipziger Projekt „Peak Oil“ erhält Bundesförderung

Das von der Stadt Leipzig unterstützte Nachhaltigkeitsprojekt „Peak Oil – den Ausstieg aus dem Ölzeitalter lernen“ wird in Zukunft für den Bund gefördert. Das Projekt, dass sich auch mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzt, startet am kommenden Montag. +++

Initiator von „Peak Oil“ ist das aus der Zukunftsakademie Leipzig, dem Netzwerk Energie und Umwelt sowie der Initiative Transition Town Leipzig bestehende Leipziger Netzwerk.

„Ich freue mich riesig für die Beteiligten im Netzwerk und für Leipzig!“, kommentierte Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal. Als Sprecher des Koordinierungskreises der lokalen Agenda 21 wurde er vom Rat für Nachhaltige Entwicklung direkt informiert. „Die Zukunftsakademie Leipzig e.V. ist direkt aus dem Leipziger Agenda-Prozess hervorgegangen und stellt nun gemeinsam mit ihren Partnern ein tolles Projekt auf die Beine, das wir als Stadt Leipzig natürlich wohlwollend begleiten werden“.

Das Projekt „Peak Oil – den Ausstieg aus dem Ölzeitalter lernen“ ist eines von 32 Projekten, die unter rund 180 Antragstellern in Deutschland vom BMBF ausgewählt wurden. Es beginnt mit einem Auftaktworkshop am Montag und beinhaltet die durch verschiedene Partner getragene Entwicklung und Erprobung von Bildungsangeboten, die sich auf die Lebensbereiche Ernährung, Wohnen, Mobilität, Konsum und Arbeit beziehen. Dabei geht es um alltagsrelevante Handlungskompetenzen für einen nachhaltigen Lebensstil von Erwachsenen und Kindern.

Das mit einer Kooperationserklärung von der Stadt Leipzig unterstützte Projekt läuft ein Jahr. Danach sollen die erprobten Bildungsangebote möglichst kontinuierlich weitergeführt werden. Besonderes Qualitätsmerkmal des Projektes ist das Zusammenwirken sehr unterschiedlicher Akteure wie Vereine und Initiativen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen dieser Stadt mit dem Ziel, den Gedanken einer nachhaltigen Entwicklung zu fördern.