Leipziger Propsteikirche darf gebaut werden

Die Stadtverwaltung hat die Baugenehmigung für die Kirche gegenüber des Neuen Rathauses erteilt. Das katholische Gotteshaus darf nun unweit der Stelle, an der die 1943 zerstörte erste Kirche stand, gebaut werden. +++

Der Neubau einer Kirche, so der Propst Lothar Vierhock, sei „für eine Kirchegemeinde ein Jahrhundertereignis“. Gotteshäuser seien Gebäude, die für sehr lange Nutzungs-Zeiten gebaut würden. „Alle Planungsentscheidungen schaffen also Tatsachen, mit denen viele Generationen von  Gemeindemitgliedern leben werden. Vor diesem Hintergrund ist die Erteilung der Baugenehmigung der Abschluss der wichtigsten Phase unseres Bauvorhabens“.

Im Frühjahr 2012 soll mit dem Bau begonnen werden, die Vorbereitungen dafür laufen bereits. Schon jetzt werden die ersten Steinquader für die Fassade aus dem Steinbruch in Rochlitz gesprengt. 

Am 7. Januar 2012 wird zudem in Leipzig ein zweites Mal die Jury für den internationalen Kunstwettbewerb tagen, um die Sieger für die künstlerische Gestaltung des Kirchenfensters und der sogenannten „liturgischen Orte“ (z.B. Altar, Ambo, Tabernakel, Taufstein) zu küren. Schon am 8. Januar werden die Ergebnisse des Wettbewerbs im Gemeindezentrum an der Emil-Fuchs-Straße öffentlich vorgestellt.