Leipziger Tourismus setzt auf Regionalität

Sachsen/Leipzig- Berberitzen-Marmelade, Trüffel oder Goldschmuck. Diese Produkte stammen nicht aus dem Ausland, sondern aus Leipzig und seiner Region. Auch heute gibt es hier noch über 500 Jahre alte Handwerksunternehmen, die ihre Produkte in eigener Handarbeit herstellen. Doch in Zeiten der Digitalisierung, Internet-Shops und Schnäppchenjägern gehen diese kleinen Unternehmen meist unter. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, hat die Leipziger Tourismus und Marketing GmbH eine Aktion ins Leben gerufen.

So wie Volker und Hannelore Umbreit. Von eigenen Gehölzen ernten und verarbeiten sie fast vergessene Früchte zum Beispiel zu Wildfruchtaufstrichen. Der Grundsatz der "Sornziger Wilde", wie das kleine Unternehmen heißt, lautet "Schützen durch Nützen".

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LTM unterstützt regionale Unternehmen

In Zeiten der Digitalisierung, Internet-Shops und Schnäppchenjägern gehen diese kleinen Unternehmen meist unter. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, hat die Leipziger Tourismus und Marketing GmbH eine Aktion ins Leben gerufen. "Leipzig liebt Regionales" soll besonders auf kleine Unternehmen und Manufakturen aufmerksam machen, erklärt LTM-Geschäftsführer Volker Bremer.

Mehr als 20 Manufakturen sind Teil dieser Aktion. Von Instrumentenbauern über eine regionale Traditionsbäckerei bis hin zu einer Schuhwerkstatt für Radschuhe. Darunter auch Andrea Hiller mit ihrem 5000 Jahre alten Kunsthandwerk, dem Mosaik. Für die gelernte Tischlerin sind die Gründe regionale Unternehmen zu unterstützen, sehr vielfältig. Die Zielgruppe der Aktion ist groß. Egal, ob Familien, Schulklassen oder Vereine. Die LTM möchte bundesweite alle ansprechen. Dazu werden unter anderem ab dem 6.Oktober Postkarten in Kultureinrichtungen und Restaurants von zehn Bundesländern verteilt. Das Projekt "Leipzig liebt Regionales" soll langfristig auch weitere Manufakturen ansprechen und so den Städtetourismus ankurbeln.

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