Leipziger Unternehmen setzen auf Auslandsgeschäfte

Leipzig - Für viele Leipziger Unternehmen werden Auslandsgeschäfte immer wichtiger. Rund 29.000 Jobs im Raum Leipzig haben direkten Bezug dazu. Das geht aus einer Auswertung der HypoVereinsbank hervor. 

Für viele Leipziger Unternehmen werden Auslandsgeschäfte immer wichtiger. Rund 29.000 Jobs im Raum Leipzig haben direkten Bezug dazu. Der Umsatz ins Ausland lag 2016 bei sechs Milliarden Euro - damit verdienen die Leipziger Industriebetriebe etwa jeden zweiten Euro nicht in Deutschland. Grund sind die teils höheren Wachstumsraten im Ausland, erklärt Patrick Grünauer-Kloevekorn, Leiter des Firmenkundengeschäfts der HypoVereinsbank in Mitteldeutschland. Das sei ein Trend, der schon seit einigen Jahren zu beobachten ist, so der Finanzexperte. 

Neben China, USA, dem Vereinigten Königreich und Frankreich zählt mittlerweile auch Tschechien zur TOP-5 der wichtigsten Exportmärkte der sächsischen Unternehmen.

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Mit der Expansion ins Ausland müssen die Leipziger auch eine Vielzahl an Besonderheiten und Risiken beachten. Das können Währungsschwankungen sein, aber auch Vorschriften und Regelungen. Auch soziale und politische Unsicherheiten spielen eine Rolle, wie etwa der Brexit.

Wie aus der Auswertung der HypoVereinsbank noch hervorgeht, sichern sich Leipziger Unternehmen verstärkt gegen Handels- und Währungsrisiken ab. So soll das Potential der neuen Märkte nicht gefährdet werden.