Leipziger Wasserballer verlieren gegen Plauen

Am Samstag unterlagen die Leipziger Wasserballer gegen den SVV Plauen mit 6 zu 9. Mehr in der Drehscheibe um 18 Uhr.

Die mit nur neun Mann angereisten Spitzenstädter mussten auf einige Akteure verzichten.
Eigentlich eine günstige Ausgangslage, um gegen einen der Staffelfavoriten Punkte mitzunehmen.

Nach anfänglichem Abtasten zog Plauen gegen Ende des ersten Viertels innerhalb von drei Minuten auf 5:1 davon.

Durch katastrophales Abwehrverhalten kam Plauen mit schmucklosem Spiel zu einfachen Treffern.
Für den einzigen Leipziger Treffer im ersten Viertel sorgte Kapitän Thomas Sperlinger: Gegen die gute Zonenverteidigung fasste er sich ein Herz und nagelte den Ball aus knapp sieben Metern ins Eck.

In einem zähen zweiten Abschnitt konnte kein Team wirklich überzeugen und Plauen schaltete einen Gang zurück.

Erst im dritten Viertel wachten die Leipziger auf und taten mehr für’s Spiel:
Gegen erwartungsgemäß abbauende Gäste eröffneten sich zunehmend Räume und Möglichkeiten.
Trotz allem verhinderten Fehler im Leipziger Spielaufbau und fehlender Mut in der Offensive ein besseres Ergebnis.

Beim Zwischenstand von 5:8 ging es ins entscheidende letzte Viertel. Drei Minuten vor Schluss verkürzte der Leipziger Georg Eßlinger mit seinem zweiten Treffer auf 6:8.

Genug Zeit um zumindest ein Remis zu erzwingen. Zum Schluss machte sich jedoch die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive erneut bemerkbar.

Während der SVV Plauen kaum noch nennenswerte Chancen verbuchte, verhinderten wahnwitzige Fehlpässe und unplatzierte Abschlüsse ein Aufholen aus Leipziger Sicht.

Zu spät, zu wenig investiert – So das Fazit dieses Spiels.
Und damit leider gegen einen – zumindest an diesem Tag – schlagbaren Gegner mögliche Punkte im Kampf um einen Mittelfeldplatz verschenkt.