Leipziger Westen: Grüne Schneise statt Gewerbebrache

Am Donnerstag, 14 Uhr, wird die neue Wegeverbindung am Eingangsbereich Kurt-Kresse-Straße (westlich Eythraer Straße) eröffnet. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten und der Freigabe für die öffentliche Nutzung wurde ein lange verfolgtes Planungsziel umgesetzt, dass bereits seit 2004 im konzeptionellen Stadtteilplan „Leipziger Westen“ verankert war.

Entlang des 3 m breiten Wegebandes, das dem Bogen der alten Gleistrasse folgt, sind durch verschiedene Vegetationsstrukturen vielfältige räumliche Eindrücke wahrnehmbar. Die Eingangsbereiche wurden durch Wiesenflächen offener gestaltet und mit Sitzmöglichkeiten ergänzt. Für die Umsetzung des Projektes waren finanzielle Mittel in Höhe von rund 390.000 Euro nötig, wovon ca. 260.000 Euro aus Fördermitteln des Programms „Stadtumbau Ost“ stammen.

Mit dem Verschwinden der alten Gewerbebrache und der Neugestaltung wurde vor allem das Wohnumfeld im Bereich der Eythraer Straße aufgewertet. Durch die grüne Schneise sind auch umliegende Freiräume besser erreichbar. Ausgehend von den „Grünen Gleisen“ nördlich der Naumburger Straße ist die entstandene grüne Wegeverbindung Teil der Grünverbindung zwischen dem geplanten Gleis-Grün-Zug „Plagwitzer Bahnhof“ und dem Volkspark Kleinzschocher, mit der Anbindung an die Park- und Auenlandschaft im
Südraum.