Leipziger Westen: Nun auch Nahwegweisung zur „Westkultur“

Die Wegweisung zur Kulturszene des Leipziger Westens wird als zweigliedriges Schildersystem ausgebaut. Neben den braunen Schildern mit der Aufschrift „Westkultur“, die seit Jahresanfang als StVO-gerechte Fernwegweisung westlich der Innenstadt und an der Merseburger Straße auf Leipzigs Kreativ-Stadtteil aufmerksam machen, wird es nun auch eine Nahwegweisung durch weiße Schilder mit brauner Schrift zu konkreten Einrichtungen geben.

Am Freitag, 29. April, werden die ersten beiden von insgesamt 24 Wegweisern in der Karl-Heine-Straße und der Henriettenstraße montiert. Bis Ende Mai wird dann der Großteil der Nahwegweisung u. a. in folgenden Bereichen aufgestellt: Spinnereistraße, Engertstraße, Lützner Straße (außerhalb des Bereichs der Baumaßnahme), Antonienstraße, Merseburger Straße sowie Jahnallee. Die Nahwegweisung wird von den beteiligen Kultureinrichtungen finanziert.

Der Impuls zur Entwicklung dieser Wegweisung kam von Kultureinrichtungen im Leipziger Westen. Sie hatten die Erfahrung gemacht, dass sie für ortsunkundige auswärtige Besucher oft nur schwer auffindbar waren. Ihr Wunsch, durch Hinweisschilder Aufmerksamkeit zu erzeugen, veranlasste die Stadtverwaltung, gemeinsam mit der Kulturszene nach einer koordinierten Lösung für den öffentlichen Raum zu suchen.

Rund 40 Kultureinrichtungen wurden aufgefordert, sich an der Entwicklung des Konzeptes unter Federführung des Stadtplanungsamtes zu beteiligen. An dem Pilotprojekt, das jetzt umgesetzt wird, nehmen acht Einrichtungen teil: Alte Damenhandschuhfabrik, Lofft, Museum für Druckkunst, Musikalische Komödie, Stadtteilbibliothek Plagwitz, Spinnerei, Tapetenwerk und Theater der Jungen Welt. Die Projektteilnehmer versprechen sich von der Wegweisung zur „Westkultur“ einen positiven Impuls für die Kulturszene im gesamten Stadtteil.