Leipzigs Sportgeschichte findet neuen Platz

Leipzig – Ice-Hockey, Handball, Fußball. Leipzig ist als Sportstadt bekannt. Nun soll ein eigenes Sportmuseum entstehen. 90.000 Exponate aus lokaler und nationaler Sportgeschichte lagerten jahrelang nur provisorisch im "Stadtgeschichtlichen Museum".

Museum mit einzigartigen Exponaten 

In Zukunft sollen diese der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden und den Ruf der Sportstadt untermauern. Für die Stadt alleine wäre dieses Projekt finanziell nicht zu realisieren. Deshalb setzt sich der Freistaat Sachsen mit ein. Dr. Skadi Jennicke, Bürgermeisterin für Kultur, sieht darin eine wichtige Unterstützung

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer verkündete am Dienstag die beachtliche Summe von über 2 Millionen Euro. Kretschmer hat selbst eine Hockeyvergangenheit und nahm am Dienstag selber den Schläger in die Hand. Oberbürgermeister Burkhard Jung steht hinter dem Projekt.

Wo genau das Museum entstehen soll, scheint schon geklärt. Mit Nähe zum Stadion, dem Olympiastützpunkt und der sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität soll es  den sogenannten "Sportcampus" ergänzen. Unterstützt wird das Projekt auch von Fußballbundesligist RB Leipzig.
In den nächsten 3 bis 4 Jahren soll das Projekt realisiert werden und Leipzigs Sportgeschichte eine angemessene Heimat finden.  

Erstellt von: Franziska Jacob