Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks: Wirtschaftsminister Morlok ehrt Preisträger

„Mit einer qualifizierten Ausbildung im Handwerk lässt sich viel erreichen. Unser Land braucht neue Arbeitgeber, die sich mit ihrem Können auf dem Markt durchsetzen, neue Arbeitsplätze schaffen und Lehrlinge ausbilden“, so Sven Morlok.+++

Die Preisträger des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks 2013 wurden heute im Rahmen der Landessiegerehrung in Chemnitz öffentlich bekannt gegeben und geehrt.In seiner Festansprache würdigte Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) die 57 Landessieger, von denen sieben einen ersten Platz bei den bundesweiten Ausscheidungswettbewerben erzielten, als echte Persönlichkeiten des sächsischen Handwerks. „Ich bin sehr beeindruckt von Ihren Spitzenergebnissen. Mit dem, was Sie bereits jetzt geleistet haben, gehören Sie zur Elite des handwerklichen Nachwuchses.“

Morlok lobte den Einsatzwillen der Sieger und ermutigte sie, den Weg zur Meisterprüfung und anschließend in die Selbstständigkeit einzuschlagen: „Mit einer qualifizierten Ausbildung im Handwerk lässt sich viel erreichen. Unser Land braucht neue Arbeitgeber, die sich mit ihrem Können auf dem Markt durchsetzen, neue Arbeitsplätze schaffen und Lehrlinge ausbilden.“

Als Arbeitgeber und Ausbilder spielen Handwerksunternehmen eine wichtige Rolle im wirtschaftlichen Leben im Freistaat. Rund 60.000 sächsische Handwerksunternehmen beschäftigen 318.000 Menschen, davon 12.586 Auszubildende in 150 Berufen. Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks findet seit über sechs Jahrzehnten jährlich statt. Er beginnt auf Innungsebene und wird dann auf Handwerkskammer-, Landes- und Bundesebene fortgesetzt.

Teilnehmen können Nachwuchshandwerker bis 25 Jahre, in Ausnahmefällen bis 28 Jahre, die ihre Gesellenprüfung mindestens mit der Note „gut“ beendet haben. Für Sieg und Platzierung stehen finanzielle Beträge aus dem Bundesprogramm „Begabtenförderung berufliche Bildung“ zur Verfügung, die als Startkapital zum Erwerb des Meisterbriefes oder für andere Fortbildungsmaßnahmen genutzt werden können.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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