Letzte Hochwasserschäden verschwinden in Dresden

Ab Montag bis voraussichtlich Ende Juli lässt das Straßen- und Tiefbauamt Dresden die Hochwasserschäden auf der Gompitzer Straße beseitigen. Zwei Hochwasserrückhaltebecken schützen Anwohner zukünftig vor Überflutungen. +++

Im fünften Bauabschnitt ist die Gompitzer Straße ein unbefestigter Weg, der anbaufrei durch landwirtschaftlich genutzte Flächen führt. Nur Radfahrer und Fußgänger sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge dürfen ihn nutzen.

Arbeiter erneuern den Weg grundhaft und befestigen ihn mit Asphalt. Zur Ableitung der Niederschläge von den anliegenden Ackerflächen erhält der Weg an beiden Seiten (nördlich und südlich) naturnah gestaltete Gräben. Ein fünf Meter breiter Pflanzstreifen auf beiden Seiten der Gräben, mit einer weitestgehend durchgängigen Hecke und Bäumen, soll zudem die Bodenerosion vermindern. Zwei neue Hochwasserrückhaltebecken mit zusammen etwa 12 000 Kubikmeter Fassungsvermögen an der Ockerwitzer Allee sowie an der Kompostieranlage Gompitzer Straße sollen die Anwohnerinnen und Anwohner künftig vor Überflutungen schützen.

Während der Arbeiten am Rad-/Gehweg sowie den parallel verlaufenden Gräben ist der gesamte Bauabschnitt für den Verkehr voll gesperrt.

Die ARGE Teichmann Bau GmbH/Amand GmbH & Co. KG führt die Bauleistungen aus. Die notwendigen Mittel in Höhe von etwa 1,36 Millionen Euro stammen vollständig aus Fördermitteln zur Beseitigung von Schäden durch das Hochwasser 2002.

Quelle: Stadt Dresden

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